GEO-Lexikon

Was ist eine XML-Sitemap?

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die alle wichtigen Adressen einer Website in maschinenlesbarer Form auflistet, damit Suchmaschinen und Crawler sie vollständig und schneller finden.

Kurz erklärt

Die Sitemap ist das Inhaltsverzeichnis deiner Website für Suchmaschinen. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung, hilft aber vor allem bei neuen Seiten und großen Websites, dass nichts übersehen wird.

Stand:

Wie sieht eine XML-Sitemap aus?

Jede Adresse steht in einem eigenen url-Eintrag, optional mit dem Datum der letzten Änderung:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url>
    <loc>https://www.beispiel.de/leistungen</loc>
    <lastmod>2026-11-06</lastmod>
  </url>
</urlset>

Welche Regeln gelten für XML-Sitemaps?

  • Größe: höchstens 50.000 Adressen oder 50 MB (unkomprimiert) pro Datei. Größere Websites teilen die Sitemap auf und fassen die Teile in einem Sitemap-Index zusammen.
  • Nur echte Seiten: nur Adressen, die erreichbar sind, nicht auf „noindex“ stehen und per Canonical auf sich selbst zeigen.
  • lastmod ehrlich pflegen: Google nutzt das Änderungsdatum laut eigener Dokumentation nur, wenn es nachweislich stimmt. Die Angaben priority und changefreq ignoriert Google.

Wo trägst du die Sitemap ein?

Am besten an drei Stellen: in der robots.txt mit der Zeile Sitemap: https://www.beispiel.de/sitemap.xml, in der Google Search Console und in den Bing Webmaster Tools. Die meisten Systeme wie WordPress, Shopify oder Wix erzeugen die Sitemap automatisch.